Wie klingt Heimat? – Angebot für geflüchtete Frauen und ehrenamtliche Flüchtlingshelferinnen

Liebe Interessierte in der Flüchtlingsarbeit,

die zweite Halbzeit unserer Workshopreihe beginnt nächsten Dienstag in der Bürgerwache.
Die Termine können auch unabhängig voneinander wahrgenommen werden.
Wir freuen uns auf Euch:)
Mit vielen Grüßen, Aiga & Angelika
Termine: 19. Nov | 26. Nov | 03. Dez |
 
Zeit: 14:00 bis 16.30 Uhr
 
Ort: Bürgerwache am Siggi
Anmeldung bitte an:
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Volunteers Welcome – 02. Mai 2017

VOLUNTEERS WELCOME

Eine Stärkung für Menschen, die sich für Geflüchtete engagieren

 

Dienstag, 2. Mai 2017, 10 Uhr bis 16 Uhr 

 

Nach dem großartigen Erfolg des ersten Symposiums „VOLUNTEERS WELCOME“ am 8. Dezember 2016 im VHS Forum des Rautenstrauch-Joest-Museums in Köln lädt die Landesweite Koordinierungsstelle Kommunale Integrationszentren (LaKI) in Kooperation mit dem Kommunalen Integrationszentrum Bielefeld zu einer spannenden Folgeveranstaltung ein.

 

Gespräche am Küchentisch u.a. mit: 

  • Lamya Kaddor (Islamische Religionspädagogin, Autorin, Islamwissenschaftlerin)
  • Petra-Angela Ahrens, Sozialwissenschaftliches Institut der EKD (Studie „Skepsis und Zuversicht – Wie blickt Deutschland auf Flüchtlinge?“, SI der EKD, 2017)
  • Hayat Chaoui (Sängerin, Dozentin für klassischen Gesang u.a. an der Musikhochschule Köln; initiierte mehrere künstlerische Integrationsprojekte)
  • Marion Ziemann (Projekt „Engagiert in Vielfalt“, gefördert vom MAIS)
  • Tillmann Bendikowski (u.a. Autor des Buches „Helfen – Warum wir für andere da sind“, C. Bertelsmann 2016)

Begrüßung durch die erste Bürgermeisterin der Stadt Bielefeld Karin Schrader und Christiane Bainski (Leiterin der LaKI)

 

Dazu Musik von „Women of Wuppertal“ (Frauen aus aller Damen Länder).
Zum Abschluss eine künstlerische Collage aus Film, Musik und Bühnenlesung im benachbarten Kino LICHTWERK von „iussa+ufermann, kultur wirkt.„.

 

 

LOCATION

 

Ravensberger Spinnerei

Historischer Saal
Ravensberger Park 1
33607 Bielefeld

 

KONTAKT · INFOS · ANMELDUNG
ANMELDESCHLUSS: 25. April 2017

 

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei.Reisekosten können nicht übernommen werden.

Bitte melden Sie sich auf der folgenden Internetseite an:
www.kommunale-integrationszentren-nrw.de/veranstaltungsanmeldung

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19.11.: OWL-weites Austausch- und Vernetzungstreffen für Menschen, die Geflüchtete unterstützen

„Gegen Gewalt und Hetze – Geflüchtete schützen, Handlungsstrategien entwickeln“

OWL-weites Austausch- und Vernetzungstreffen für Menschen, die Geflüchtete unterstützen

Samstag, 19. November 2016, 10.00 Uhr bis 15.00 Uhr
in der Bürger_innenwache, Rolandstr.16, 33615 Bielefeld

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos. Um besser planen zu können, bitten wir um eine Voranmeldung und um Mitteilung darüber, welcher Workshop voraussichtlich besucht werden wird. Sollte für die Teilnahme an der Veranstaltung eine Übersetzung benötigt werden, bitten wir ebenfalls um kurze Mitteilung unter:
projekt@mobile-beratung-owl.de

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Kennenlernfest im Containerdorf Sennestadt

Text und Fotos: Silke

Kennenlernfest im Containerdorf Sennestadt

 

Trotz hochsommerlicher Temperaturen besuchten zahlreiche Gäste am Freitag unser Kennenlernfest. Ganz so wie wir uns das vorgestellt haben, trafen sich verschiedene Nationalitäten und hatten zusammen einen entspannten Nachmittag.

Viele Sennestädter Vereine und Institutionen sorgten für Spaß und Abwechslung und schufen so die perfekte Umgebung, um sich kennen zu lernen und miteinander ins Gespräch zu kommen. Die Kinder hatten Spaß beim Trampolin springen, Buttons machen, Kinderschminken, malen, basteln und ausprobieren verschiedener Geschicklichkeitsspiele.

Alle erkundeten den Dienstwagen der Polizei und das Löschfahrzeug der Feuerwehr und bestaunten die Jungs vom Jugendtreff „Luna“ bei Ihrer Parcours-Vorführung.

Für das leibliche Wohl sorgten viele verschiedene Leckereien, die unserem Buffet gespendet wurden, Zuckerwatte, Eis und natürlich leckere Grillwürstchen. Manche Besucher probierten Speisen, die sie zuvor noch nie gesehen hatten und waren begeistert.

Gegen Ende des Festes, sorgten einige Bewohner dafür, dass der DJ „arbeitslos“ wurde und begeisterten die Gäste mit Musik und Tanz aus ihrem Heimatland. Es war rundherum ein gelungenes Fest, bei dem alle Spaß hatten und die Sorgen des Alltags vergessen konnten, ganz so wie es geplant war.

Ein paar Impressionen [Klick auf ein Bild öffnet Galerie]:

Flüchtlingsrat NRW: Empfehlungen für Ehrenamtliche

Text: Flüchtlingsrat NRW

Liebe Aktive in der Flüchtlingsarbeit,

 

in NRWs Städten und Gemeinden leben weiterhin viele Geflüchtete, die noch nicht registriert sind und/oder noch keinen Asylantrag stellen konnten. Um diesen Zustand der Ungewissheit und des Wartens schneller zu beenden, hat das BAMF in Absprache mit dem Innenministerium NRW (MIK) ein neues Verfahren entwickelt, mit dem schnell Abhilfe geschaffen werden soll. Dies ist prinzipiell zu begrüßen, doch zeigt sich in der Praxis, dass die Termine zu kurzfristig angesetzt sind, um sich gut auf das Asylverfahren vorzubereiten.

Wir möchten Sie mit diesem Schreiben über Ihre Handlungsmöglichkeiten und die Hintergründe dieses Verfahrens informieren, damit Sie die von Ihnen betreuten Menschen so gut es geht vorbereiten können.

 

Das Vorgehen

Seit einiger Zeit werden die in den Gemeinden untergebrachten, aber noch nicht registrierten Asylsuchenden durch die örtliche Ausländerbehörde gesammelt zur Registrierung und Asylantragstellung beim BAMF eingeladen. Die Termine werden kurzfristig vergeben, sodass sich die Geflüchteten innerhalb weniger Tage auf ihre Anhörung vorbereiten müssen. Da alle in der betreffenden Gemeinde lebenden Geflüchteten auf einmal angeschrieben werden, können die Beratungsstellen vor Ort die Vorbereitung auf das Asylverfahren der teilweise mehreren Hundert Betroffenen in so kurzer Zeit nicht leisten.

 

Verfahrensberatung

Die Vorbereitung auf das Asylverfahren ist sehr wichtig und sollte bei einer unabhängigen Beratungsstelle erfolgen. In den Erstaufnahmeeinrichtungen und Zentralen Unterbringungseinrichtungen des Landes (EAEs und ZUEs) gibt es meist eine Verfahrensberatung. Da viele Geflüchtete, die im letzten Jahr angekommen sind, schnell auf die Kommunen verteilt wurden, konnten sie die Beratung dort nicht in Anspruch nehmen. Darüber hinaus gibt es viele Beratungsstellen in ganz NRW, die auch Beratung für Asylsuchende anbieten und mit ihnen das Vorgehen in der Anhörung durchsprechen. Wir raten dringend davon ab, als Ehrenamtliche selbst beratend tätig zu werden. Eine gute Hilfe ist es, für die Geflüchteten Beratungsstellen herauszusuchen und ggf. einen Termin zu vereinbaren. Die Kontakte und Ansprechpersonen der Beratungsstellen finden Sie in unserem Netzheft.

 

Was können Sie tun?

Melden Sie sich bei einer Verfahrensberatungsstelle in der Landesunterkunft in Ihrer Nähe und fragen, ob es möglich ist, dort einen Termin für bereits kommunal zugewiesene Geflüchtete zu bekommen. Aufgrund des Rückgangs der Flüchtlingszahlen ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass dort Kapazitäten frei sind. Die Kontakte finden Sie in unserem Netzheft ab S. 98.

Vereinbaren Sie einen Termin bei einer der regionalen Beratungsstellen vor Ort. Die Kontakte finden Sie ebenfalls in unserem Netzheft.

Sollten Sie bei keiner der genannten Anlaufstellen einen Termin zur Beratung bekommen, nutzen Sie als Vorbereitung auf die Anhörung zur Orientierung den Leitfaden des Informationsverbunds Asyl und Migration. Dieser erläutert leicht verständlich, was während der Anhörung passiert und worauf es hier ankommt. Die aktuellste Version ist in den Sprachen Albanisch, Amharisch, Arabisch, Bosnisch, Deutsch, Englisch und Russisch erhältlich, eine ältere Version gibt es außerdem auf Französisch, Türkisch, Chinesisch, Persisch und Kurdisch (Kurmandschi).

 

Zum Hintergrund

Laut Erlass des Ministeriums für Inneres und Kommunales NRW (MIK) vom 17. Juni 2016 sollen alle in NRW lebenden Geflüchteten, die im letzten Jahr angekommen sind und aufgrund ihrer großen Zahl bzw. der geringeren Kapazitäten der Behörden nicht registriert werden konnten, bis September nachregistriert werden und sofort in einem Ankunftszentrum ihren Asylantrag stellen. Die kommunalen Ausländerbehörden informieren die in ihrem Bezirk lebenden Geflüchteten ca. eine Woche vor dem Termin und teilen ihnen den Abfahrtsort und die Uhrzeit für den gemeinsamen Transfer zu einer Landesunterbringungseinrichtung in der Nähe eines Ankunftszentrums mit. Dort bleiben die Asylsuchenden 1-2 Nächte, um in der Zeit registriert zu werden und ihren Asylantrag zu stellen. Vor Ort findet keine Verfahrensberatung statt. Daher ist es wichtig, sich frühzeitig auf den Termin vorzubereiten, denn dieser ist entscheidend für den Ausgang des Asylverfahrens.

Anliegend finden Sie ein anonymisiertes Beispielanschreiben. Die Terminankündigungen werden entweder persönlich verteilt oder mit der normalen Post verschickt und nicht per Einschreiben, wie sonst bei BAMF-Post üblich.

Empfehlung Kurzfassung als PDF: https://gefluechtetewillkommeninbielefeld.files.wordpress.com/2016/08/empfehlungen-fc3bcr-geflc3bcchtete-und-ehrenamtliche.pdf

Für weitere Informationen besuchen Sie gerne unsere Website oder nehmen Kontakt auf unter
Flüchtlingsrat Nordrhein-Westfalen e. V.
Wittener Straße 201
44803 Bochum
Tel 0234 – 58 73 15 60
Fax 0234 – 58 73 15 75
Mail info@frnrw.de
Web www.frnrw.de
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