Spendenaufruf wegen eines Betrugsfalles

Hallo liebe Freunde von Geflüchtete Willkommen in Bielefeld, liebe Bielefelderinnen und Bielefelder, liebe Interessierte und Unterstützer, 
 
ich bin Stephanie Brink aus Bielefeld; ehrenamtliche Mitarbeiterin beim DRK im Patenschaftsprojekt “ Menschen stärken Menschen “ und Betreuerin von 4 jungen Geflüchteten. 
Ich wende mich hilfesuchend an Euch, mit der Bitte um eine Unterstützung; wie ihr dem sehr informativen Artikel von Herrn Reichenbach, Redakteur der Neuen Westfälischen, entnehmen könnt, siehe Link,  bin ich bei der verzweifelten Wohnungssuche für einen meiner Schützlinge,  bei der ich schon über ein dreiviertel Jahr vergebens mühevoll auf allen Kanälen ohne Vitamin B !!!!!! gesucht hatte, einer besonders hinterlistigen Betrügerbande via […] und mit dem ( guten ) Namen von […], zum Opfer gefallen, bei der ein Betrag von € 1400,- gestohlen worden ist. Alle beteiligten Unternehmen, allen voran […], die den Betrugsfall sahen, aber uns Betroffene nicht !!!!!! warnten, haben natürlich keine Rückmeldung gegeben, geschweige denn eine Entschädigung oder Hilfestellung angeboten.
Bitte unterstützt uns durch eine kleine Spende! Jeder Cent zählt!
Das wäre sehr freundlich; ich bin sehr dankbar für jede Unterstützung.
Meine Bankverbindung lautet:
 
Stephanie Brink
Sparkasse Bielefeld 
Bankleitzahl 48050161
IBAN:
DE82480501610060694619
Kennwort: Hoffnung 
Meine Kontaktdaten:
Stephanie Brink
Weststr. 74 
33615 Bielefeld
TEL.: 0521 5604747
 
Viele, freundliche Grüße
 
Stephanie Brink

Hier der Link:
http://www.nw.de/lokal/bielefeld/mitte/21998595_45-Jaehrige-wird-Opfer-von-fiesen-Immobilienbetruegern.html

geld

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Spende für das Café Welcome

Text: Kris

Gutschein-Spende von der
Fakultät für Psychologie und Sportwissenschaft
Abteilung für Psychologie der Uni Bielefeld

Das Cafe Welcome e.V. hat von der Fakultät für Psychologie und Sportwissenschaft Abteilung für Psychologie zwei Gutscheine je 50 € gespendet bekommen.
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FIVE! Spiele für Geflüchtete

Text und Angebot von Steffen-Spiele

Eine Hand voller Spiele


„Five!“ ist ein Projekt des Verlags Steffen-Spiele in Kooperation mit
dem Bund Deutscher PfadfinderInnen Rheinland-Pfalz e.V.

Nachdem wir mehrmals Spiele aus unserem Verlagsprogramm an
Erstaufnahmeeinrichtungen für Asylsuchende gespendet haben, entstand die
Idee zu einem größeren Projekt. Durch Spenden finanziert haben wir ein
Spiel produziert, dass an Geflüchtete verschenkt werden soll.
In einer handlichen Spielschachtel ist eine Sammlung aus fünf
verschiedenen Spielen vereint, die alle mit demselben Material und ohne
Spielbrett von Erwachsenen und Kindern spielbar sind. Der Schachtel
liegt ein Regelbuch in 6 Sprachen bei: Deutsch, Englisch, Arabisch,
Farsi, Urdu und Tigrinya

Auch wenn die Sicherung der Grundbedürfnisse an erster Stelle steht,
Menschen in Notsituationen brauchen nicht nur eine Basisversorgung.
Soziale und kulturelle Aktivitäten gehören ebenso zum Menschsein wie
Nahrung und ein Dach über dem Kopf.

Die meiste Zeit des Tages verbringen die geflüchteten Menschen mit
warten und kaum etwas kann Wartezeit besser verkürzen als ein Spiel.
Unsere Vision ist, dass möglichst viele Menschen, eine kleine Schachtel
mit Spielsteinen bei sich tragen und hervorholen können wann immer sie
wollen.

Das gemeinsame Spiel ist eine der ältesten kulturellen Handlungen der
Menschheit.

Spiele bringen Menschen der unterschiedlichsten Kulturkreise und
Nationalitäten an einen Tisch und können uns erkennen lassen, dass wir
einander vielleicht gar nicht so fremd sind, wie es manchmal scheint.
Jede/r, die/der FIVE! in Flüchtlingsunterkünften bekanntmachen und
verschenken, oder auf andere Art einsetzen möchte, kann für diesen Zweck
von uns kostenlos Spiele beziehen.

Schicken Sie einfach das angehängte Vergabeformular, in dem Sie Ihren
Bedarf angeben an uns zurück. Mehr ist nicht nötig, der Versand der
Spiele ist kostenfrei.

Gerne können Sie auch in Cafés, Beratungsstellen, Wohngruppen oder
anderen geeigneten Stellen auf die Möglichkeit verweisen kostenlos FIVE!
Spiele von uns zu beziehen.

Eine kleine Spielschachtel, die wir von nun ab geflüchteten Menschen als
Geschenk in die Hand geben können.

HIGH FIVE!
Mit besten Grüßen Steffen Mühlhäuser und Anita Wiersch

Vergabeformular: https://gefluechtetewillkommeninbielefeld.files.wordpress.com/2016/04/formular-five.pdf

 

Projekt LeseZeichen – mit Büchern ein Zeichen setzen

Text und Fotos: Sarah

„Projekt LeseZeichen – mit Büchern ein Zeichen setzen“

Projekt-Lesezeichen-solo

Das „Projekt LeseZeichen – mit Büchern ein Zeichen setzen“ entsteht im Dezember 2015 aus dem Wunsch der Initiatorinnen einen Weg zu finden, um mit Geflüchteten ins Gespräch zu kommen. Gleichzeitig sollte das Projekt Einheimische und Geflüchtete zusammenbringen, sowie letzteren die Möglichkeit geben, auf „angenehme“ Art und Weise die deutsche Sprache zu lernen.

Über einen Aufruf in der Facebook-Gruppe „Geflüchtete willkommen in Bielefeld“ sind innerhalb weniger Wochen mehr als 2400 gespendete Bücher zusammengekommen.

Die Idee, die hinter dem Projekt steht, ist relativ einfach: die gespendeten Bücher können bei der Initiative abgegeben werden oder werden abgeholt. Anschließend werden sie nach Kategorien sortiert und geordnet (und natürlich gezählt!) und in die Unterkünfte, in denen die Initiative ein Regal aufgestellt hat, gebracht. Bislang ist das „Projekt LeseZeichen“ in der Petrischule, der Almsporthalle, dem Rütli, dem Cafe Welcome im Quartier Zedernstraße, der Fachhochschule und dem Oldentruper Hof vertreten. In regelmäßigen Abständen werden die Regale nachgefüllt oder die Bücher wieder neu sortiert. „Die Bücher können gelesen, behalten, getauscht, weitergegeben werden. Hauptsache sie sind im Umlauf und verstauben nicht im Keller“, erklärt die Initiative.

Oftmals werden wir von den Geflüchteten direkt angesprochen und nach speziellen Büchern gefragt. Tahel, ein junger Syrer, erzählte uns bspw., dass das letzte Buch, das er vor seiner Flucht gelesen habe, „Elf Minuten“ von Paolo Coelho gewesen sei. Dieses Buch haben wir ihm auf Deutsch besorgt. Iman aus Afghanistan, die wirklich unglaublich gut Englisch spricht, haben wir ein Bücherregal besorgt und sind nun auf der Suche nach vielen englischen Büchern, um dieses Regal auch zu füllen,“ schildert Sarah Jane Borchert, Mitinitiatorin des Projekts, ihre ersten Eindrücke.

Nicht alle habe das Projekt jedoch gleich auf Anhieb überzeugt: „Viele Leuchte waren der Meinung, dass das Projekt wenig Sinn mache, da die Geflüchteten nicht genug Deutsch verstehen würden. Allerdings haben wir gleich bei unserer Ankunft in der allerersten Unterkunft, der Almsporthalle, von Seiten der Geflüchteten ein so positives Feedback bekommen, dass uns das in unser Idee bestärkt hat.“

Geplant sind weitere kleinere Unterprojekte, wie bspw. das Projekt „Bücherbande“: „Wenn wir in den Unterkünften sind, schnappen wir uns immer ein paar Bücher und fangen an, mit den Kindern zu lesen“, erzählt Sabine Thomsen. „Aus einem Zuhörer werden schnell zwei, dann drei und schließlich haben wir meist ein Dutzend Kinder um uns herum versammelt. Daher sind wir aktuell auf der Suche nach Lesepaten, die 1-2 Mal die Woche in die Unterkünfte fahren und mit den Kindern lesen,“ so Thomsen weiter.

Eine weitere Idee ist das Projekt „Bücherbox“: hier werden an öffentlichen Orten Boxen für Bücher aufgestellt, damit es noch leichter wird, das Projekt zu unterstützen. Bislang sei die Initiative mit unterschiedlichen Einrichtungen im Gespräch. Premiere feierte diese Idee im Übrigen am 5. März auf dem Kinderflohmarkt im Gemeindehaus der Markuskirchengemeinde in Uerentrup. Und das mit Erfolg: 90 Bücher kamen so an einem Tag zusammen.

Mitglied im Organisatorenteam ist neben Sabine Thomsen und Sarah Jane Borchert auch Gianluca Scagliarini. Der gebürtige Italiener hatte 2012 in seiner Heimatstadt Bari das Bookcrossing-Projekt „Gira il libro“ ins Leben gerufen. „Angefangen hat alles mit einer Bücherkiste, mittlerweile haben wir eine eigene Bibliothek in einem großen Einkaufszentrum,“ so Scagliarini, dessen ursprüngliche Idee es war, ein Projekt ins Leben zu rufen, das ehemalige Patienten psychiatrischer Einrichtungen in alltägliche Aktivitäten einbindet. Die Organisation „Associazione Bande rumorose“ und das Bielefelder Bücherprojekt verbindet eine enge Freundschaft, regelmäßiger Austausch zwischen den beiden Initiativen ist in Planung.

Ganz herzlich möchte sich das „Projekt LeseZeichen“ auf diesem Weg auch bei den zahlreichen Spendern und Spenderinnen bedanken, ohne die diese große Anzahl an Büchern nicht zustande gekommen wäre. Aktuell ist die Initiative wieder auf der Suche nach Büchern, diese müssen nicht unbedingt auf Deutsch sein: „Wir suchen fremdsprachige Bücher oder Kinderbücher auf Deutsch. Wenn wir an Bücher in Sprachen, wie Arabisch oder Farsi kämen, wäre das natürlich noch einmal ein zusätzliches Highlight. Schließlich dient das Buch ja nicht ausschließlich nur als ‚didaktisches Mittel’“, so die Initiative.

Wer das Projekt unterstützen möchte, kann mit den Organisatorinnen unter folgender Emailadresse Kontakt aufnehmen: info@projekt-lesezeichen.de

Die Internetseite www.projekt-lesezeichen.de geht vorraussichtlich Ende April online.

Lesen2Lesen1

Welcome in Gadderbaum – von Null auf Hundert

Text und Foto von Kerstin

 

Welcome in Gadderbaum – von Null auf Hundert
Oder: Plötzlich waren sie da! Der Start von 30 jungen Männern aus Algerien und Marokko im „Brüderfeierabendhaus“ in der Ortschaft Bethel
Ich wurde darauf angesprochen, ob ich einen Blog-Beitrag auf der Seite „Geflüchtete willkommen in Bielefeld“ schreiben möchte. Natürlich!

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